Warum wir aktiv sind

Warum wir aktiv sind

Aufgabe des 1999 gegründeten Vereins „Sicheres Tirol“ ist die Bewusstseinsbildung zur Vermeidung von Unfällen in den Bereichen Wohnen, Freizeit und Verkehr.

Alle Tirolerinnen und Tiroler, vom Kleinkind bis zum Senior, werden auf mögliche Gefahren im Alltag sensibilisiert. Unfallvermeidung und Schulungen zum richtigen Verhalten im Notfall stehen im Vordergrund. Das Motto dabei lautet „Jeder Unfall ist einer zu viel“ und "Unfallprävention ist auch Gesundheitsvorsorge".

Der Verein Sicheres Tirol

  • informiert wie man sich in konkreten Notfallsituationen richtig verhält
  • liefert Information zur Unfallverhütung
  • setzt auf zielgruppenspezifisches Informationsmaterial, Schulungen und Vorträge
  • initiiert lebensnahe Aktionen für Kindergärten und Schulen
  • bezieht alle Tirolerinnen und Tiroler vom Kleinkind bis zum Seniorenalter aktiv mit ein

Verkehrsunfälle gesunken, Freizeitunfälle gestiegen

Dank der sehr guten Präventionsarbeit, Bewusstseinsbildung, Kontrollen und Normen sind die Unfallziffern im Verkehr und bei der Arbeit in den letzten Jahrzehnten stark gesunken. Anders sieht es jedoch in den Bereichen Freizeit, Sport und Haushalt aus. Diese sind in den letzten Jahren angestiegen und die Prognosen bis 2035 zeigen uns, dass wir uns dringend auf neue Begebenheiten einstellen müssen. 

Wir wollen Freizeit- und Haushaltsunfälle verringern

Neben dem vielem menschlichen Leid, das durch Unfälle verursacht wird, sind auch die materiellen Kosten gestiegen: Sie erreichten im Jahr 2018 auch in Tirol nahezu 1,5 Milliarden Euro - ca. 30% davon verursacht durch Verkehrsunfälle, nahezu 45% im Haushalt und 25% im Sport. Daraus ergibt sich für uns eine neue Priorität in der Unfallvermeidung für die Zukunft: Wir wollen die Unfallziffer vor allem im Bereich Haushalt, Freizeit und Sport in den nächsten Jahren nachhaltig senken. Gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern streben wir eine jährliche Minderung von 5% an.

Unfallprävention durch neue Technologien

Mehr Mobilität, neue Freizeitangebote, Globalisierung bei der Produktsicherheit und eine längere Lebenserwartung bringen neue Herausforderungen mit sich, denen wir adäquat begegnen müssen. Sie bergen neue Risiken, welche bislang noch nicht bekannt waren und denen wir uns in Zukunft mehr stellen müssen. Ebenso wie der Tatsache, dass immer mehr ältere Menschen von Unfällen im Haushalt betroffen sind. Der Einsatz von neuen Technologien, wie z.B. intelligente Haustechnik oder Pflegeroboter, und Bewusstseinsbildung können zur Vermeidung von Unfällen beitragen.

Besonderer Fokus auf Senioren

Gesund und aktiv zu sein bestimmt zunehmend unser Leben: Die Tirolerinnen und Tiroler sind unternehmungslustiger, mobiler und treiben auch im Alter mehr Sport in ihrer Freizeit. Gleichzeitig steigt damit aber auch das Risiko für Verletzungen. Denn unsere Seniorinnen und Senioren sind durch verlangsamte Reaktion, abnehmender Muskelkraft und Osteoporose weiterhin  sträker unfallgefährdet als jüngere Mitmenschen.

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