Sommerzeit - Die Grillsaison hat begonnen!

Sommerzeit - Die Grillsaison hat begonnen!

2 von 3 Unfällen verursachen Männer.

Sommerzeit – Die Grillsaison hat begonnen!

„Grillen, das kann ich“, denken sich viele. Aber leider ereignen sich jährlich mehr als 700 Grillunfälle in Österreich. Hauptursachen sind Unachtsamkeit, unsachgemäßes Hantieren, Übermut und Fehleinschätzung, 56% aller Unfälle sind thermische Verletzungen (Verbrennungen), gefolgt von Schnittverletzungen 20%. Besondere Vorsicht auf die Kinder: nahezu 20 % aller Unfälle beim Grillen betrifft Kinder! Bemerkenswert auch: 2 von 3 Unfällen verursachen Männer.

„Der Frühling, Sommer und Herbst ist die beste Zeit zum Grillen. Dabei kommt es immer wieder zu Unfällen und Bränden. Fehler beim Anzünden oder beim Betreiben des Grills können sich „brandheiß“ auswirken. Eine „abgebrannte“ Gartenparty oder schwere und schmerzhafte Verbrennungen sind keine Seltenheit.

Beim Grillen entstehen zum Teil sehr hohe Temperaturen, z.B. die lodernden Flammen ca. 800°C, die Glut und der Rost ca. 500°C, auch das Gehäuse eines Metallgrills kann bis zu 400°C erreichen.“ warnt Dr. Karl Mark, Präsident Verein Sicheres Tirol.

Um Ihnen ein „Sicheres Grillen“ zu gewährleisten, haben wir für Sie 10 Tipps für ein feuer- und unfallfreies Grillfest zusammengestellt. Diese hilfreichen und wichtigen Tipps sind auch als Flyer beim Verein Sicheres Tirol kostenlos erhältlich.

  • Grillgerät auf seine Stabilität und den richtigen Zusammenbau prüfen!
  • Bei Gasgrillgeräten Dichtheit des Flaschenanschlusses prüfen!
  • Geeigneten Grillplatz aussuchen. Das Grillgerät nicht im Wald, in einem Zelt in einer Gartenlaube, auf einem Holzfußboden od. auf dem Balkon aufstellen. Windrichtung beachten (Funkenflug, Rauchentwicklung)!
  • Nur Sicherheitsgeprüfte Grillanzünder verwenden!
  • Niemals Benzin, Spiritus, Petroleum oder eine andere leicht brennbare Flüssigkeit zum Anzünden des Grillers verwenden oder in die Glut schütten!
  • Grillgeräte nie unbeaufsichtigt lassen!
  • Löschmittel (Feuerlöscher, ein Kübel Wasser oder Sand, Gartenschlauch) bereithalten!
  • Besonders auf Kinder achten! Kinder immer im Blickfeld haben, denn sie sind neugierig und kennen die Gefahren nicht!
  • Erste Hilfe leisten! Brandwunden sofort längere Zeit mit Wasser kühlen und anschließend steril abdecken. Größere Verbrennungen sind ein Fall für den Notarzt!
  • Restglut und Asche erst nach völligem Erkalten entsorgen.
  • So manche Mülltonne und mancher Komposthaufen ist schon in Flammen aufgegangen!

Bei Anfragen bitte wenden sie sich an Verein Sicheres Tirol,

Südtiroler Platz 6/2, 6020 Innsbruck, email: verein@sicheres-tirol.com Telefon 0512-560095

 

 

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