Zum Schulstart werden rund 8.000 Erstklässler in Tirol mit dem Sicherheits-Schulstartpaket   ausgestattet.

Ein gemeinsames Projekt des Landes Tirol, der AUVA und des Vereins Sicheres Tirol soll Kinder für die die Gefahren am Straßenverkehr sensibilisieren.

"Mach dich sichtbar, vor allem am Schulweg. Gerade im Herbst und Winter bei Schulbeginn in der Früh ist die Sicht oft sehr schlecht. Die gelben Sicherheitswesten machen unsre Kleinen schon auf 150 Meter sichtbar und schützen sie vor Unfällen", erklärt Dr. Karl Mark, Präsident Verein Sicheres Tirol, die Bedeutung dieser Initiative. 

Das Tiroler "Schulstart-Sicherheitspaket“, welches heuer nun zum dritten Mal an alle Taferlklassler verteilt wird, beinhalt in einem praktischen Turnbeutel eine gelbe Sicherheitsweste, das Kinderbüchlein „Fit für die Straße“, Sicherheitstools und zusätzlich eine Broschüre zum Thema „Mund-Nasen-Schutz im Bus und Zug".

Mit großer Unterstützung des Landes Tirol, der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA), der Tiroler Versicherung und der GemNova kann die Aktion für die Sicherheit der Tiroler Volksschüler im Straßenverkehr durchgeführt werden.

„Der Verein Sicheres Tirol und sein Präsident Karl Mark leisten mit ihrer Arbeit einen unverzichtbaren Beitrag zur Erhöhung der Sicherheit unserer Kinder und Jugendlichen insbesondere im Straßenverkehr. Für diese Sensibilisierung der jüngsten Mitglieder unserer Gesellschaft für die Gefahren des Verkehrs gebührt dem Verein und all seinen Partnern und Unterstützern ein herzliches Vergelt’s Gott! Ich freue mich, dass auch heuer wieder rund 8.000 Sicherheitspakete mit Sicherheitswesten und weiteren Sicherheitsmaterialien an unsere Tiroler Erstklässler verteilt werden und diese somit besser vor Unfällen geschützt sind“, so Landeshauptmann Günther Platter. 

Der Schirmherr der Kindersicherheitsaktion, Landeshauptmann Günther Platter, überreichte heute gemeinsam mit Dr. Karl Mark und dem AUVA-Obmann DI Mario Watz stellvertretend für alle Schülerinnen und Schüler der ersten Klassen die ersten Schulstartpakete an vier Kinder der Volksschule Aldrans.

Diese Sicherheitspakete sind neben der bewährten Schulwegsicherung durch die Polizei und den vielen freiwilligen Schülerlotsen im ganzen Land ein wesentlicher Beitrag zur Unfallvermeidung am Schulweg.

„Die Zusammenarbeit mit dem Land Tirol und dem Verein Sicheres Tirol liegt uns sehr am Herzen. Denn auf der Sicherheit und Gesundheit der Kinder muss stets ein besonderes Augenmerk liegen. Bewusstseinsbildung und Präventionsarbeit kann bei unseren jüngsten Bürgerinnen und Bürgern gar nicht früh genug beginnen. Die AUVA-Expertinnen und Experten führen qualitativ hochwertige und professionelle Präventionsaktionen an den österreichischen Schulen durch, bei denen die Kinder und Jugendlichen über einen altersadäquaten Ansatz grundlegende Erfahrungen machen können“, so der AUVA-Obmann Mario Watz über die Präventionsarbeit der AUVA. 

Neben den Aktionen für einen sicheren Schulweg erarbeiten die AUVA-Experten Schulwegpläne für die Tiroler Volksschulen und organisieren regelmäßig Schüler-Radworkshops.

Im Jahr 2019 ereigneten sich laut der AUVA-Unfallstatistik 58 Schulweg-Unfälle bei Tirols Pflichtschulen, davon war einer leider tödlich. (Ein Mittelschüler in der Wildschönau wurde im Winter am Schulweg tödlich von einem Pkw angefahren und verletzt.)

„Jeder Unfall ist einer zu viel. Der Verein Sicheres Tirol und seine Kooperationspartner schöpfen alle Möglichkeiten aus, um den Schulweg noch sicherer zu gestalten“, so Dr. Karl Mark abschließend.

BU: AUVA-Obmann DI Mario Watz; LH Günther Platter; Direktorin Brigitte Taferner, VS Aldrans; Dr. Karl Mark, Verein Sicheres Tirol

Fotoquelle: Julian Angerer, honorarfrei

Unser Ziel:Tirol sicher erleben

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Unsere Motivation

„Unfallprävention steigert unser aller Lebensqualität.“
  1. Im Jahr 2018 verunfallten allein in Tirol 327 Kinder im Straßenverkehr, oft als Beifahrer im Auto oder auf dem Fahrrad. Die richtige Sicherung der Kinder kann Leben retten. Wir beantworten die wichtigsten Fragen rund um Kindersitze und Verkehrssicherheit.
  2. In österreichischen Haushalten passieren viermal so viele Unfälle wie im Straßenverkehr. Besonders betroffen sind Senioren ab 65 Jahren. Mit einfachen Maßnahmen kann man viele Unfälle verhindern.
  3. Unfälle in der Freizeit oder beim Sport werden immer mehr. Allein 2018 verunfallten 944 Personen in den Tiroler Bergen. Wir haben für Sie Tipps und Empfehlungen zusammengestellt, wie Sie sicher in den Bergen wandern und mit E-Bikes unterwegs sind.
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