Verein Sicheres Tirol, Bewusstseinsbildung zur Vermeidung von Unfällen in allen Lebensbereichen
Jeder Unfall ist einer zu Viel! Bewusstseinsbildung zur Vermeidung von Unfällen in allen Lebenslagen
Verein Sicheres Tirol, Bewusstseinsbildung zur Vermeidung von Unfllen in allen Lebensbereichen
„KIND & FEUER – Sicherer Umgang mit Feuer rund um die Weihnachtszeit“
Durch Brände ist in Tirol im Jahr 2008 ein Gesamtschaden von über 35 Mio. Euro verursacht worden. Fünf Menschen starben, über 60 Menschen wurden bei Bränden verletzt. (Quelle: ORF)
Mit dem Thema „Kind und Feuer – Sicherer Umgang mit Feuer rund um die Weihnachtszeit“ nimmt sich der Verein Sicheres Tirol diesem wichtigen Thema an und freut sich, passend zur Vorweihnachtszeit das neue Büchlein im Pixi-Format präsentieren zu können. Es zeigt den Kindern mit anschaulichen Comics die häufigsten Fehler, die im Umgang mit Feuer gemacht werden auf, ist aber auch für Eltern ein wichtiger Leitfaden und Ratgeber. Zusätzlich lernen die Kinder die wichtigen Verhaltensregeln, sollte es tatsächlich zu einem Brand kommen.
„Kind und Feuer“ ist bereits das vierte, vom Verein Sicheres Tirol herausgebrachte Kinderbüchlein, und ist, ebenfalls wie die anderen („Kind und Hund“, „Kind und Wasser“, „Kind und Verkehr“) kostenlos über den Verein Sicheres Tirol zu beziehen.
„Wir wollen das Sicherheitsbewusstsein der Kinder wecken und sie zur Vorsicht im Umgang mit Feuer bewegen, um schweren Verbrennungen vorzubeugen.“
10 Jahre Verein Sicheres Tirol
Rudi Warzilek, LR Patrizia Zoller Frischauf, Sieglinde Schneider, Univ.-Prof. Dr. Michael Blauth
Mag. Helmut Tomac, Rudi Warzilek, Sieglinde Schneider,
LH Günther Platter
Dr. Christoph Moser, Sieglinde Schneider, Rudi Warzilek, Ing. Franz Vorhausberger
Seit mittlerweile einem Jahrzehnt setzt sich der Verein Sicheres Tirol tirolweit für die Vermeidung von Unfällen im Wohn-, Freizeit- und Verkehrsbereich ein und spricht mit seinen zahlreichen Aktivitäten vom Kind bis zu den SeniorInnen alle Altersgruppen der Tiroler Bevölkerung an.
Am 28. September fand anlässlich dieses Jubiläums am Vormittag eine Pressekonferenz in der Hypo Zentrale Innsbruck in Anwesenheit von Landesrätin Patrizia Zoller-Frischauf, Präsident Rudi Warzilek, Vizepräsidentin Sieglinde Schneider und dem Vorstand der Universitätsklinik für Unfallchirugie Innsbruck Univ.-Prof. Dr. Michael Blauth, statt.
Frau LR Zoller-Frischauf bedankte sich für 10 Jahre ehrenamtliche, erfolgreiche Arbeit des Vereins Sicheres Tirol und wies auf die Wichtigkeit des Verein Sicheres Tirol hin.
Auch Univ.-Prof.Dr. Michael Blauth gratulierte und erklärte, dass auch in der Unfallchirugie die Prävention an erster Stelle steht. Auch ist er der Meinung, dass Verordnungen keine entsprechende Wirkung zeigen. Er betonte, dass deshalb an die Vernunft der Menschen appeliert werden muss.
Präsident Rudi Warzilek stellt im Rahmen der Pressekonferenz die 44-seitige Festschrift vor. Diese beschreibt in Kurzform die in den letzten zehn Jahren auf nationaler und internationaler Ebene geleistete Arbeit des Vereins und weist im Besonderen auf die Vielfältigkeit der landesweiten, kostenlosen Aktivitäten in den Bereichen Kindersicherheit, Verkehr sowie Barrierefreies Bauen und Wohnen, hin.
Am Abend des 28. September 2009 lud der Verein Sicheres Tirol im Beisein von LH Günther Platter in den Großen Festsaal des Landhauses ein.
Der Landeshauptmann gratulierte dem Verein Sicheres Tirol und lobte die gute Zusammenarbeit des Vereins mit allen Blaulichtorganisationen und vielen anderen namhaften Kooperationspartnern. Auch sagte er in seiner Grußrede weiterhin die Unterstützung des Landes zu.
Rudi Warzilek freute sich besonders über das zahlreiche Erscheinen der langjährigen Projektpartner aus den unterschiedlichsten Bereichen und nutzte die Gelegenheit ihnen offiziell für die gute Zusammenarbeit in all den Jahren zu danken. Das Fest wurde von dem uniformierten Quartett der Polizeimusik musikalisch umrahmt.
Der Verein Sicheres Tirol freut sich und ist stolz mit diesem gelungen Fest auf 10 Jahre erfolgreiche, ehrenamtliche Vereinsarbeit zurückblicken zu können.
Leuchtkäfer mahnen zur Vorsicht!
Die mit Kindersicherheitswesten gut ausgerüsteten SchülerInnen der 3. und
4. Klasse, VS Innere Stadt freuen sich auf
ihren Ausgang ins Schwimmbad.
Präsident des Vereins Sicheres Tirol Rudi WARZILEK begleitet die „leuchtenden SchülerInnen“ der VS Innere Stadt zu ihrem Ausgang ins Schwimmbad.
JEDER UNFALL IST EINER ZUVIEL!
2007 verletzten sich 35 Kinder tirolweit am Schulweg 2008 waren es 51 Kinder die auf dem Weg zur Schule verunglückten. Das sind um 16 Kinder mehr als im Vorjahr (Quelle VCÖ)
Autofahrer müssen Warnwesten mit sich führen
Fußgänger sind nach wie vor „getarnt“ unterwegs
„Kinder mit Sicherheitswesten stechen nicht nur bei Dämmerung und Dunkelheit wie „Leuchtkäfer“ hervor, sondern sind vor allem auch bei Tag von allen Seiten für die übrigen Verkehrsteilnehmer sehr gut wahrnehmbar“, erklärt Rudi Warzilek, Präsident des Vereins Sicheres Tirol. „Der Verein Sicheres Tirol appelliert an alle Eltern, ihre Kinder am Schulweg und bei privaten Aktivitäten außerhalb der Wohnung auf öffentlichen Verkehrsflächen stets gut sichtbar – mit den reflektierenden Sicherheitswesten – zu kleiden und die Kinder vor allem über mögliche Gefahren im Straßenverkehr entsprechend aufzuklären.
Denn eine nachhaltig flächendeckende positive Wirkung kann nur durch eine verstärkte Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung erreicht und damit die Anzahl der Verkehrsunfälle gesenkt werden!“
Verein Sicheres Tirol verteilte und verteilt coole Warnwesten
Schuljahr 2009/2010
Um den großen Erfolg vom letzten Jahr zu wiederholen, läuft über den Verein Sicheres Tirol bereits die Erhebung für den Bedarf der coolen Kinderschutzwesten an den Tiroler Volksschulen. Bereits in kürzester Zeit meldeten sich 90 Schulen, die zum symbolischen Beitrag von 1 Euro rund 1500 Kindersicherheitswesten bestellten!
Der Auftakt zu dieser, vom Verein Sicheres Tirol organisierten landesweiten Kindersicherheitsaktion, fand mit den Kindern der Volksschule Innere Stadt bei ihrem gemeinsamen Ausgang statt. Symbolisch für die landesweit zahlreich bestellten Westen überreichte Präsident Rudi WARZILEK persönlich. „Die Klasse ist nun als Gruppe gut erkennbar und sicherer bei ihren Ausgängen unterwegs!“, erklärt Frau Direktorin
Eva-Nora Hosp
Landesweiter Mal- und Zeichenwettbewerb NOTRUFNUMMERN „AUCH KLEINE KÖNNEN HELFEN“
Die Volksschule Kolsass erhielt den 1. Platz.
Über 1.400 Einreichungen zu diesem Thema in Tirol
Der landesweite Mal- und Zeichenwettbewerb des Vereins wurde in Zusammenarbeit mit den Tiroler Volksschulen durchgeführt. Heuer stand er unter dem Motto NOTRUFNUMMERN„AUCH KLEINE KÖNNEN HELFEN“.Durch diesen Bewerb sollten die drei wichtigen Blaulichtorganisationen 122,133,144 verstärkt ins Bewusstsein über die Kinder auch den Erwachsenen näher gebracht werden. Eine Befragung unter Erwachsenen im Herbst 2008 zeigte, dass die Notrufnummern selbst und die Zuordnung zu den einzelnen Blaulichtorganisationen zu wenig im Bewusstsein der Tiroler Bevölkerung verankert sind.
Dass sich der vom Verein ausgeschriebene Mal- und Zeichenwettbewerb großer Beliebtheit erfreute, belegen die sensationell hohen Einreichungen. Die Resonanz an den Schulen war unerwartet groß. Insgesamt wurden 1.405 Zeichnungen von 70 Tiroler Volksschulen eingereicht.
Bei der Tiroler Schlussveranstaltung, der Landesprämierung, in der Hypo Landesbank wurden die LandessiegerInnen ausgezeichnet. Den Kindern waren von vornherein keine Grenzen gesetzt worden. Auf vielfältigste Weise setzten sich die SchülerInnen mit dem Thema NOTRUFNUMMERN – „AUCH KLEINE KÖNNEN HELFEN“ auseinander. So konnte man im Ergebnis wunderbare Einzelarbeiten, tolle Collagen und hervorragende Gemeinschaftsarbeiten bewundern.
Die Preisübergabe an die VS Kolsass – Klasse 3a (1.Platz) mit ihrem Gemeinschaftswerk einem Kalender für 2010, die VS Alpbach - 3. Klasse (2.Platz)mit einem Drehbuch „Unglück auf dem Schulweg“ und Selina Altenburger von der VS Wängle – 1. Klasse (3.Platz) mit ihrer Einzelarbeit wurde durch Präsident Rudi Warzilek, Vizepräsidentin Schneider und Landesrätin Patrizia Zoller-Frischauf vorgenommen. Voller Erwartung und mit riesengroßer Freude wurden die Preise von den Gewinnern entgegengenommen. Die Volksschule Neu-Arzl erhielt für ihre gemeinsam gestaltete Collage, einen Sonderpreis. Der Verein gratuliert allen herzlich.
Bis Ende Juli wird die Ausstellung der prämierten Werke in der Schalterhalle (Marktplatz) zu sehen sein.
„Kind und Wasser - Sicherer Badespass“ am Baggersee
v.l.n.r.: Ein Kind de VS Franz-Fischer Straße übt Wiederbelebungsversuche an der Puppe
Der Verein hat aufgrund der Unfallhäufigkeit eine breite Aufklärungskampagne unter dem Motto „Kind und Wasser – Sicherer Badespass“ gestartet, an der sich die Berufsfeuerwehr Innsbruck und die Freiwillige Rettung Innsbruck – ÖRK beteiligten. Eingeladen waren Kinder der VS Franz-Fischer Straße, Innsbruck.
Der Verein und die beiden teilnehmenden Partner wollen mit dieser Aufklärungskampagne Kinder frühzeitig über die Gefahren aufklären, die im und am Wasser lauern.
In Österreich ertrinken jährlich rund 100 Menschen, davon etwa 20 Prozent Kinder. Bei Kindern unter fünf Jahren ist Ertrinken – noch vor den Verkehrsunfällen – die häufigste Unfallart mit Todesfolge. (Quelle – Österreich Journal)
Ziel des Vereins ist es, durch die Stärkung des Gefahrenbewusstseins der Kinder und gezielte Information der Eltern, diese erschreckend hohen Unfallzahlen zu reduzieren.
Mit einem Taucheinsatzfahrzeug, einem Wassereinsatzfahrzeug und einem Rettungsboot samt Besatzung der Berufsfeuerwehr Innsbruck konnten die Kinder der VS Franz-Fischer Straße und weitere anwesende Kinder und Badegäste die Aktionen und Vorführungen miterleben. So erfuhren sie den Umgang mit Rettungsgeräten, und was zu tun ist, wenn eine andere Person in Gefahr ist.
Eine Wiederbelebungspuppe der Freiwilligen Rettung Innsbruck – ÖRK ermöglichte den Kindern das praxisnahe Üben von Wiederbelebungsmaßnahmen im Ernstfall.
Jubiläumsveranstaltung des Vereins Sicheres Tirol 20.000 Kinder im „Sicheren-Inline-Skaten“geschult
v.l.n.r.: Präsident Rudi Warzilek, Thomas Wöber
von der RLB, Vizepräsidentin Sieglinde Schneider, Finanzreferent (Verein Sicheres Tirol) Franz Vorhausberger und die Direktorin der
VS Reichenau Irene Loferer bei der
Checkübergabe mit den Kindern.
Der Verein veranstaltete am Donnerstag den 28. Mai in der Zeit von 08.00 bis 11.30 Uhr am Marktplatz Innsbruck mit der VS - Reichenau in Kooperation mit dem Landesschulrat für Tirol die Sicherheits-Jubiläumsschulung „Sicheres–Inline-Skaten“.
Im Rahmen dieser Veranstaltung an der 43 Kinder der Volksschule Reichenau teilnahmen, wurde den Kids das „Sichere–Inline–Skaten“ nähergebracht.
Inline Skaten ist „in“, besonders bei Kindern und Jugendlichen. Ziel des Vereins ist es, das Verletzungsrisiko beim Skaten durch richtiges Fahrverhalten und durch Verbesserung der Fahrtechnik, sowie das richtige Bremsen zu senken. Bei der Schulung lernen die Kinder wie sie „richtig“ fallen und die Wichtigkeit des Gebrauches der Schutzausrüstung. Somit ist der Grundstein für ein möglichst unfallfreies und verkehrssicheres Skaten in der Freizeit gelegt und viele Tränen, ärztliche Behandlung oder sogar ein Krankenhausaufenthalt können vermieden werden. Vizepräsidentin Sieglinde Schneider appelliert vor allem an die Eltern „ein Vorbild besonders in Hinblick der Schutzausrüstung zu sein“.
Um 10.00 Uhr wurde der Direktorin der Volksschule Reichenau Irene Loferer vom Präsidenten Rudi Warzilek und Vizepräsidentin Sieglinde Schneider, im Beisein von Herrn Thomas Wöber von der RLB, anlässlich der Jubiläumsveranstaltung ein Check über € 500 zur freien Verwendung für die Schule überreicht.
Das Interesse der Tiroler Volksschulen an diesen Kursen ist groß. Allein heuer sind 31 Kurstage mit fast 2.500 teilnehmenden Kindern geplant.
20.05.2009 - JubiLÄum: 10.000 Kinder im „Sicheren Umgang mit Hunden“ geschult
v.l.n.r.: Der Präsident des Vereins Sicheres Tirol
Rudi Warzilek, LR Patrizia Zoller-Frischauf, die Klassenlehrerin, LR Christian Switak und Vizepräsidentin Sieglinde Schneider (VST) mit den Kindern der VS Saggen-Siebererschule bei der vom Verein durchgeführten Hundeschulung.
Der Verein veranstaltete am Mittwoch den 20. Mai in der Zeit von 09.30 bis 11.00 Uhr im Freigelände der VS- Saggen, Siebererstrasse, in Kooperation mit dem Landesschulrat für Tirol die Sicherheits-Jubiläumsschulung „Kind und Hund - Sicherer Umgang mit Hunden“.
Im Rahmen dieser Großveranstaltung an der 145 Kinder der Volksschule Saggen teilnahmen, wurde den Kids das richtige Verhalten im sicheren Umgang mit Hunden praxisnahe näher gebracht.
Der Verein setzt mit diesem landesweit kostenlosen Projekt seit 2003 erfolgreich auf Prävention und Information und hilft damit den Kindern, Hunde und ihr Verhalten besser zu verstehen um unliebsame Begegnungen zu vermeiden.
9 ehrenamtliche HundeführerInnen zeigten mit ihren ausge-bildeten Hunden auf, wie sich die Kinder bei Begegnungen mit Hunden richtig verhalten sollen und sich dadurch auch vor Angriffen schützen können. Der Lehrstil ist dabei kindergerecht und leicht verständlich aufgebaut. Für die Kleinen ist diese Schulung besonders wichtig, denn ihr Verhalten ist oft sehr spontan und Gefahren können von ihnen nicht immer rechtzeitig erkannt werden.
„Bei dieser Großveranstaltung - dem Jubiläumstag an dem das 10.000senste Kind über den Verein Sicheres Tirol landesweit geschult wurde - haben wir im Sinne der Unfallprävention eine österreichweite Vorreiterrolle inne, erklärte die Organisatorin des Projektes „Kind und Hund, Sieglinde Schneider.“
Das vom Verein im Pixi-Format zum Thema herausgegebene Kinderbüchlein „Kind und Hund – Sicherer Umgang mit Hunden“ wurde bereits kostenlos an 55.000 Kindergartenkinder und SchülerInnen tirolweit verteilt und kann unter Broschüren heruntergeladen werden.
24.03.2009 - "Rudi Warzilek Fordert ein Zuhause nach den Menschlichen Bedürfnissen"
Präsident Rudi Warzilek fordert: Das eigene Zuhause hat sich nach den menschlichen Bedürfnissen zu richten, nicht umgekehrt.
Gerade die sich im Laufe eines Lebens verändernden Anforderungen an die eigene Wohnumgebung verlangen einen bestimmten Grad an „Flexibilität“ und „Anpassbarkeit“ und müssen schon in der Planungsphase Berücksichtigung finden. Unter „anpassbar“ versteht der Verein Sicheres Tirol Wohnungen, die mit relativ geringem finanziellem Aufwand familiengerecht und später den gesundheitlichen Bedürfnissen entsprechend veränderbar sind. Trotz Gebrechlichkeit, Krankheit oder Invalidität ist ein Verbleib in den eigenen vier Wänden ohne besondere Erschwernisse möglich.
Durch die inzwischen 10-jährige Initiative des Vereins Sicheres Tirol unterstützt auch die Abteilung für Wohnbauförderung des Landes Tirol das „Sichere Wohnen“ mit einem finanziellen Zuschuss. Bei Neubauten mit bis zu drei Wohneinheiten erhalten Häuslbauer derzeit zusätzlich zur Wohnbauförderung eine Impulsförderung von Euro 1.450 pro Wohneinheit.
„Beim Kauf einer Eigentumswohnung ist nicht selten die Begeisterung über die Lage und Aussicht der betreffenden Wohnung so groß, dass weitere wichtige Faktoren wie Sicheres Wohnen im Zusammenhang mit Barrierefreiheit und Kindersicherheit vernachlässigt werden“, gibt Präsident Rudi Warzilek zu bedenken.
Der Bau eines Eigenheims sowie der Kauf einer Eigentumswohnung bedeuten für die Menschen eine meist einmalige Investition. Daher sollte der Grundsatz lauten: “Wer rechtzeitig richtig plant und baut, spart“, stellt Warzilek klar. Denken Sie beim Planen, Bauen und Wohnen nicht nur an das Heute, sondern auch an die Zukunft!
Frühjahrsputz: Vorsicht - erhöhte Unfallgefahren für ältere Menschen
Verein Sicheres Tirol warnt: Leichtsinn kommt vor dem Fall
In vielen Haushalten ist jetzt wieder Zeit für den großen Frühjahrsputz. Vor allem ältere Menschen sollten besonders vorsichtig sein. Der Grund: Senioren sind stärker gefährdet als junge Menschen, bei der Hausarbeit zu stürzen.
"Nachlassende Kräfte, niedriger Blutdruck und schwächeres Sehvermögen und die Einnahme von (mehreren) Medikamenten tragen mit dazu bei, dass viele Arbeiten nicht mehr so leicht von der Hand gehen wie in früheren Jahren," so S. Schneider. Hinzu kommt eine menschlich nachvollziehbare aber trotzdem gefährliche Schwäche: Viele erfahrene Hausfrauen geben im Alter nur ungern zu, dass sie Hilfe brauchen, wenn sie zum Beispiel feuchte Gardinen aufhängen, die Deckenleuchten abstauben oder Oberschränke in der Küche reinigen wollen. Weitere Risikofaktoren sind hochstehende Teppichkanten, schlechte Beleuchtung und alte Leitern oder Stühle, die leicht ins Rutschen kommen. Schwere Verletzungen wie Oberschenkelhalsbrüche oder noch Schlimmeres könnte die Folge sein.
Auch mehrfach belastete Mütter sind betroffen, denn sie leisten meist den Großteil der Hausarbeit. Die überwiegende Anzahl der Unfälle könnte vermieden werden. Denn die meisten Stürze kommen nicht aus heiterem Himmel sondern haben „bodenständige Ursachen“ oder sind Grund von Eile: Ein nicht weggeräumter Staubsauger zum Beispiel oder liegengelassenes Spielzeug der Kinder können zu Stolpersteinen werden. Besonders im Raum herumliegende Kabel haben schon so machen zu Fall gebracht.
15.01.2009 - "PrÄsident Rudi Warzilek fÜr Skihelme"
Beim Skifahren und Snowboarden werden heute schnell Geschwindigkeiten von 50km/h erreicht. Kommt man dabei zu Sturz, kann es gefährlich werden. In Österreich gibt es jährlich rund 60.000 Skiunfälle, davon 8.000 Kinder. Jeder zehnte Verletzte zieht sich dabei oft schwere Blessuren am Kopf zu. Besonders gefährdet sind Kinder bis 14 Jahre. „Die Gefahr einer Kopfverletzung ist bei Kindern aufgrund ihrer schwächeren Muskulatur und ihrer kindlichen Körperproportionen viel größer als bei Erwachsenen“, fasst Rudi Warzilek, Präsident des Vereins die Situation zusammen.
Dieser Spot betreffend den Unfallgefahren auf Skipisten hat der Verein Sicheres Tirol in Hinblick auf die Diskussion rund um die „Helmfpflicht“ gestaltet. Mit diesem Spot, der ab 16. Jänner 2009 über einige Wochen in ganz Tirol im „Tirol TV“ läuft, wollen wir besonders auf die möglichen, schweren Kopfverletzungen beim Ski- und Snowboardfahren verweisen und speziell die Erwachsenen in Ihrer Vorbildfunktion in die Pflicht nehmen.
Bezüglich der gesetzlichen Tragepflicht von Skihelmen gibt es die unterschiedlichsten positiven wie negativen Auffassungen von nicht unbedeutenden Personen und Organisationen. Der Verein Sicheres Tirol spricht sich in erster Linie dafür aus, dass die Eltern für das Tragen eines Helmes bei Ausübung diverser Wintersportarten zu sorgen haben. Wichtig wäre aber, dass besonders Erwachsene ihre Vorbildfunktion in Hinblick auf das Tragen eines Helmes bei der Ausübung des Wintersports nachkommen, denn wer Köpfchen hat, der schützt es.
Eine gesetzliche generelle Verpflichtung zum Tragen eines Helmes, sowohl für Kinder wie für Erwachsene dürfte an der Vollziehung nur schwer durchsetzbar sein. Ein Beweis dafür ist die langjährige Diskussion bezüglich des Tragens eines Helmes beim Radfahren.
28.11.2008 - "Advent, Advent, der Christbaum brennt"
Wenn die Kerzen an den Adventkränzen und Christbäumen zu leuchten beginnen, dann herrscht für Tirols Feuerwehren wieder Alarmstimmung. Denn zu keiner Zeit des Jahres müssen die Florianijünger sooft wegen Bränden ausrücken. Mit einigen kleinen Sicherheitsmaßnahmen kann man die stille Zeit unfallfrei genießen!
Die gemeinsame Aktion des Vereins Sicheres Tirol mit der Berufsfeuerwehr Innsbruck in der Vinzenzstube Wilten bot nach einer kurzen theoretischen Einführung entsprechender Vorsichts- und Sicherheitsmaßnahmen die Möglichkeit, die praxisnahe Bekämpfung im Falle eines Adventkranzbrandes mit einer entsprechenden Löschdecke oder einem Feuerlöscher unter fachgerechter Aufsicht zu üben. Es wurde den zahlreichen Besuchern der Vinzenzstube die Möglichkeit geboten, einem kontrollierten Feuer hautnah zu begegnen und dessen Bekämpfung zu erlernen.
Die feuergefährliche Zeit in Tirols Haushalten beginnt Mitte des Advents. Warum das so ist, kann Präsident Rudi Warzilek erklären: „Die Adventkränze und Christbäume werden mit Fortdauer des Dezembers immer trockener. Und damit nimmt auch die Gefahr zu, dass ein Kranz bzw. Christbaum in Flammen aufgeht.“
Während man den Brand eines Adventkranzes eventuell noch einfach löschen kann, wird ein entzündeter Christbaum schnell zum lebensbedrohlichen Feuer. „Ein 10-Liter Kübel mit Wasser sollte bei jedem Christbaum schnell greifbar sein“, gibt Warzilek einen kostengünstigen Tipp.
Jahr für Jahr entstehen so in heimischen Wohnungen Brände. Viele können von den Bewohnern noch selbst gelöscht werden, bevor die Feuerwehren eingreifen müssen. „Trotzdem wurde die Feuerwehr zu 2.705 Bränden im ganzen Land gerufen, das sind durchschnittlich acht pro Tag. Die Gesamt-Schadenssumme belief sich auf 25,5 Millionen Euro. Bei diesen Bränden starben drei Personen, 38 Menschen wurden unterschiedlich schwer verletzt“, fasst Ing. Marcus Wimmer, Bereitschaftsoffizier der Berufsfeuerwehr Innsbruck die Brandstatistik 2007 zusammen.
Brände können durch eine Löschdecke verhindert werden. Eine solche Löschdecke ist in jedem Bauhaus erhältlich und kann zum lebensrettenden Engel werden.
„Im Dezember und Anfang Jänner gibt es viele Brandfälle“ weiß Ing. Wimmer. Mit der durchgeführten Informationsveranstaltung gekoppelt mit der praktischen Übung soll Weihnachten heuer sicherer werden, appellieren die beiden Fachmänner.
04.11.2008 - Barrierefreies Bauen und Wohnen
Bildtext v.l.n.r.: Präsident Rudi Warzilek,
Mag. Ing. Christian Nigg WE, Vizepräsidentin Sieglinde Schneider, Dir. Dr. Peter Hanser WE, Landtagspräsident a.D. Prof. Ing. Hemut Mader
und der langjähriger Bautensprecher
NR a.D. Dr. Otto Keimel.
HYPO WOHNVISION
Barrierefreies Bauen und Wohnen für Generationen, 4.11.2008
„Barrierefreies Bauen und Wohnen für Generationen – Anforderungen und Umsetzungsperspektiven“ war das Thema einer Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der HYPO WohnVision am Dienstag, 4.11.2008 von 17.30 bis 18.00 Uhr in der Zentrale der Hypo Tirol Bank AG. Die Veranstaltung war Teil eines vierwöchigen Programms der Hypo Tirol Bank AG rund um das Thema Wohnbau.
Bereits vor mehr als zwanzig Jahren wurde das barrierefreie Bauen und Wohnen in politischen und fachlichen Diskussionen in Tirol thematisiert. Im Hinblick auf die nicht absehbaren Belastungen, die die Tiroler für das Wohnen inklusive Betriebskosten treffen, brachten die Debatten nicht den gewünschten Erfolg.
Zahlreiche Besucher informierten sich über die vom Verein Sicheres Tirol verwirklichten Wohnobjekte in Hall und Völs - zwei in Österreich einmalige Musterobjekte - die infolge der Bau- und Wohnraumgestaltung die Unfallhäufigkeit vom Kind bis zum/zur Senior/in verringern und zudem im Fall von Krankheit, Invalidität oder Gebrechlichkeit den Verbleib in den eigenen vier Wänden ohne besondere Erschwernisse infolge der Wohnraumanpassung ermöglichen soll.
Im Rahmen dieser Veranstaltung konnten die vom Verein Sicheres Tirol erarbeiteten Standards einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden. Die Aufnahme dieser spiegelt sich derzeit im gemeinnützigen Wohnungsbau einiger Innsbrucker Projekte wider. Als landesweiter Vorreiter der neuen Wohnbauphilosophie erläuterte Präsident Warzilek dem interessierten Publikum seine Erfahrungen des barrierefreien Bauens und Wohnens in Tirol.
PrÄsentation des Ratgebers für ein selbstÄndiges und unfallfreies Wohnen
Der Verein Sicheres Tirol präsentierte gemeinsam mit Herrn Dr. Ludwig Gruber (Oberarzt KH Hochzirl und Vorstandsvorsitzender avomed) und Frau Agnes Dworak (Sozial- und Gesundheitssprengel Hall) den neu erschienenen Ratgeber für ein selbständiges und unfallfreies Wohnen.
Die Gefahrenquelle Wohnung – Unfallrisiko im eigenen Heim Die meisten Unfälle geschehen durch Stolpern, Stürzen, Ausrutschen und Stiegensteigen. Sie sind häufig mit schweren Folgen verbunden.
Die jahrelange Erfahrung des Vereins Sicheres Tirol zur Schaffung von sicheren und barrierefreien Wohnungen wurde nun unter Einbindung der einzelnen mobilen Sozial- und Gesundheitsorganisationen von Tirol im neu erschienenen „Ratgeber für ein selbständiges und unfallfreies Wohnen“ gebündelt.
Besonders bei älteren Menschen besteht die Gefahr, sich zu verletzten – ein Drittel aller Stürze (in Tirol passieren jährlich über 40.000 Unfälle im Wohn- und Freizeitbereich, von denen rund 15.000 stationär behandelt werden müssen) endet mit Knochenbrüchen. Herumliegende Gegenstände und Kabel können schnell zur Stolperfalle werden. Besonders bei bestehender Mobilität der einzelnen Personen wird die Aufklärungsarbeit nicht immer ernst genug genommen, da vom Einzelnen vorwiegend keine unmittelbare Notwendigkeit zu verbesserten Sicherheits-vorkehrungen gesehen werden. „Nach dem Motto mir kann nichts passieren. Ein großer Irrglaube, wie sich leider nach dem Unfall immer wieder herausstellt“, appelliert Präsident Rudi Warzilek an die Vernunft rechtzeitig vorzusorgen.
„Im Jahr 2006 wurden alleine im KH Hochzirl 224 und 2007 247 Oberschenkelhalsbrüche medizinisch, d.h. operativ versorgt“, erklärt Dr. Ludwig Gruber, Oberarzt im KH Hochzirl und Vorstandsvorsitzender des Vereins avomed. Die Tendenz 2008 ist weiterhin steigend. Die Vermeidung von Sturzunfällen ist auch aus volkswirtschaftlicher Sicht zu begrüßen, denn die durchschnittliche Belegzeit bei einer Oberschenkelhalsfraktur beträgt mindestens 20 Tage, die Nachbetreuung nicht mitgerechnet.
In dem neu präsentierten „Ratgeber für ein selbständiges und unfallfreies Wohnen“ wird ganz besonders auf die Gefahren aufmerksam gemacht, die im Wohnbereich lauern. Auf diese will der Verein Sicheres Tirol aufmerksam machen und gleichzeitig Informationen und Tipps geben , wie diese durch einfache und zielgerichtet Maßnahmen vermieden werden können.
„Der Ratgeber soll nicht nur für das betreuende Personal der mobilen Sozial- und Pflegedienste eine wertvolle Hilfestellung bieten sondern gerade auch den Betroffenen und deren Angehörigen“, blickt Frau Dworak auf ihre 30-jährige Erfahrung als Obfrau des Sozial- und Gesundheitssprengel Hall zurück.
Jeder Unfall ist einer zuviel!
Kind & Verkehr - Jeder Unfall ist einer zuviel
Bildtext: (v.l.n.r) LSI Dr. Reinhard Wöll, Vizepräsidentin des Vereins Sicheres Tirol Sieglinde Schneider, Oberst Markus Widmann, Direktorin Mag. a Alexandria Bott, G.Insp. Michael Pfeifenberger , LH Günther Platter, Abt. Insp. Walter Schneider, Präsident des LSR für Tirol Dr. Erwin Koler, Präsident des Vereins Sicheres Tirol Rudi Warzilek und Erstklässler der VS Franz-Fischer Straße in Wilten.
Nach dem Motto „Jeder Unfall ist einer zuviel“ veranstaltete der Verein Sicheres Tirol gemeinsam mit dem Landeshauptmann von Tirol Günther Platter und dem Landespolizeiverkehrs-kommando Tirol heute die Auftaktveranstaltung mit der Klasse 1b der Fischerschule an der Kreuzung Franz-Fischer Straße / Speckbacherstraße.
Im Strassenverkehr lauern große Gefahren fÜr die Kinder
Im Jahr 2007 wurden in Tirol 35 Schulkinder am Schulweg verletzt. Im Jahr 2000 betrug die Zahl noch 65. Es gab vom 1.1.2000 bis 31.3.2008 österreichweit 4.182 (davon 26 tödliche) Unfälle mit Kindern auf Schulwegen (Quelle VCÖ). In Tirol gab es in diesem Zeitraum immerhin 446 Unfälle mit Kindern.
Jeder Unfall ist einer zuviel
„Jeder Unfall ist einer zuviel“, erklärt Rudi Warzilek, Präsident des Vereins Sicheres Tirol. „Verkehrserziehung ist ein zentrales Thema. Kinder sind die schwächsten Verkehrsteilnehmer und bedürfen daher besonderen Schutz“.
Sie sind unerfahren,
handeln meist spontan,
lassen sich leicht ablenken,
reagieren unsicher bzw. verzögert
und überschätzen sich selbst.
PrÄsident Rudi Warzilek und VizeprÄsidentin Sieglinde Schneider appellieren daher an die Eltern
„Verkehrserziehung kann nicht alleine von der Schule oder der Polizei geleistet werden. Verkehrserziehung liegt besonders auch in der Verantwortung der Eltern.“
Nachhaltige Verkehrserziehung für TafelklÄssler
Das Büchlein „Kind & Verkehr – Sicherheit im Straßenverkehr“, das vom Verein Sicheres Tirol 2005 erstmalig herausgegeben wurde, ist im Rahmen des jährlichen Verkehrserziehungs-unterrichtes von der Polizei an bereits 40.000 Vorschüler und Erstklässler verteilt worden.
In diesem Schuljahr erhalten 7.987 Erstklässler in Tirol wieder kostenlos das äußerst begehrte Büchlein im Pixi-Format. Sie dienen als Ergänzung zur Verkehrserziehung, sollen aber auch Zuhause als Wiederholung des dort Erlernten verwendet werden.
Bei herrlichem Sonnenschein veranstaltete der Verein Sicheres Tirol am Mittwoch, dem 2. Juli 2008 in Kooperation mit den Notruforganisationen einen Kindersicherheitstag, an dem ca. 430 Kinder mit den Lehrpersonen der Volksschulen Lienz-Nord, Lienz-Süd und Michael-Gamper-Lienz teilnahmen.
Rudi Warzilek (Präsident des Vereins) und Sieglinde Schneider (Vizepräsidentin des Vereins) freuten sich, unter den zahlreichen Gästen folgende Personen begrüßen zu dürfen:
Bürgermeister von Lienz Dr. Johannes Hibler
Bezirksschulinspektor Mag. Dr. Horst Hafele
Direktor-Stellvertreterin Elisabeth Goller von der VolksschuleLienz-Nord
Direktorin Ingrid Tegescher von der Volksschule Lienz-Süd
Direktor Oswald Blassnig von der Volksschule Michael Gamper Lienz
430 Kinder hatten einen Vormittag lang Gelegenheit, den Einsatz-kommandos bei verschiedenen Vorführungen über die Schulter zu schauen. Interessantes über die Arbeit der Rettung erfuhren sie beim Notarzteinsatzfahrzeug des Roten Kreuzes, wo sie auch ins Innere des „mobilen Krankenhauses“ blicken durften. Die Polizei ließ die interessierten SchülerInnen der drei Lienzer Volksschulen auf ihren Motorrädern sitzen und erklärte ihnen die Funktionsweise von Alkomat und Lasergeschwindigkeitsmessgerät. Bei der Feuerwehr durften sie selbst mit Kübelspritzen das Löschen üben, ein Feuerwehrauto von innen bestaunen und die große Korbdrehleiter bewundern. Begeistert waren die jungen Zuseher vom Notarzthubschrauber Christopherus 7 des ÖAMTC und dem Unfall-Gurteschlitten, in dem sie die Wichtigkeit des Gurtes bei einem leichten Autounfall hautnah miterleben konnten. Außerdem zeigten die Hundeführer Rudolf Petutschnig und Adi Englacher mit ihren geschulten Hunden den Kindern den sicheren Umgang mit den Hunden. Was Polizeihunde alles können müssen demonstrierte ein paar Stationen weiter ein Einsatzhund der Polizei.
„Den Kindern der drei Volksschulen in Lienz hat dieser Tag sichtlich Spaß bereitet“ freuten sich die Initiatoren des Vereins Sicheres Tirol Präsident Rudi Warzilek und Vizepräsidentin Sieglinde Schneider. „Besonders wichtig war uns aber, dass die VolksschülerInnen etwas über die Arbeit der Notruforganisationen lernen. Den Kindern wurde vor allem auch das richtige Verhalten in Gefahrensituationen vermittelt und die oft unterschätzten Gefahren bewusst gemacht,“ betont Rudi Warzilek.
„Kinder lernen spielend“ ergänzt Vizepäsidentin Sieglinde Schneider, „gerade deshalb glauben wir, dass wir mit dieser Aktion mehr erreichen, als mit trockener Theorie!“
Der Verein Sicheres Tirol bedankt sich bei allen Mitwirkenden von der Polizei Lienz, dem Roten Kreuz Lienz, der Feuerwehr Lienz, dem ÖAMTC – Außenstelle Lienz sowie bei den Hundeführern Adi Englacher und Rudi Petutschnig für die ausgezeichnete Zusammenarbeit, ohne die ein Gelingen dieser Großveranstaltung nicht möglich gewesen wäre.
MÄrz. 2008: EU-Abschlussbericht:
Barrierefreies Bauen und Wohnen für Generationen und Kindersicherheit in Tirol
Die Themen "Barrierefreiheit" und "barrierefreies Umfeld" erfahren vor dem Hintergrund des demografischen Wandels eine wachsende Bedeutung. Dieser Wandel wird die Anforderungen an die Gestaltung unserer Häuser und Wohnungen stetig verändern. Das Prinzip desbarrierefreien Wohnen und Bauens ist in diesem Zusammenhang ein
entscheidender Schritt zu einer nachhaltigen Zukunftsentwicklung, die die Lebensqualität verbessert. Bereits vor mehr als zwanzig Jahren wurde das barrierefreie Bauen und Wohnen in politischen und fachlichen Diskussionen in Tirol thematisiert. Im Hinblick auf die nicht absehbaren Belastungen, die die Tiroler für das Wohnen inklusive Betriebskosten treffen, brachten die Debatten nicht den gewünschten Erfolg. Durch die beiden umgesetzten Projekte hat der Verein Sicheres Tirol eindeutig und klar bewiesen, dass keine nennenswerte Verteuerung erfolgt.
Der aufgrund einer Entschließung des Tiroler Landtages im Jahr 1999 gegründete gemeinnützige Verein Sicheres Tirol hat durch seine zahlreichen landesweiten Projekte immer wieder maßgebliche Akzente zur Unfallreduzierung speziell im Wohn-, Freizeit- und Sportbereich gesetzt. Als ein wesentlicher Meilenstein in der Vereinsgeschichte gilt das für den Zeitraum von 2005 bis Ende 2007 vom Land Tirol an den Verein Sicheres Tirol als Projektträger übertragene EU-Interreg III-A Projekt "Kindersicherheit in Tirol" mit den zwei umfangreichen Teilbereichen "Barrierefreies Bauen für Generationen" und "Kindersicheres Tirol". Der vorliegende umfassende Abschlussbericht beinhaltet die durch drei Jahre hindurch mühevoll erarbeitete Projekttätigkeit. Diese soll bei deren Umsetzung einen wesentlichen Beitrag für mehr Sicherheit zum Wohle aller BürgerInnen in unserem Land bringen. An dieser Stelle danke ich unseren Projektpartnern "Große schützen Kleine - Kärnten" und der Provinz Belluno für die ausgezeichnete Zusammenarbeit und dem Land Tirol als Hauptsponsor für das dem Verein Sicheres Tirol entgegengebrachte Vertrauen. Wir danken allen Sponsoren, die mit ihrem Logo im Bericht vertreten sind und unsere Arbeit finanziell unterstützt haben. Unser Dank gilt auch der TIGEWOSI für die bauliche Umsetzung des Wohnobjektes in Völs, sowie allen jenen, die einen Beitrag zur Realisierung des Gesamt-EU-Projektes geleistet haben.
Ihr Rudi Warzilek
Präsident Verein Sicheres Tirol
22.Okt. 2007: Nachhaltige Verkehrserziehung für TafelklÄssler
Sieglinde Schneider (Vizepräsidentin Verein
Sicheres Tirol), Rudi Warzilek (Präsident Verein
Sicheres Tirol) und Major Günther Salzmann (Landespolizei-Verkehrsabteilung) bei der
Übergabe des Büchleins „Kind und Verkehr –
Sicherheit im Straßenverkehr“.
Nach dem Motto „Jeder Unfall ist einer zuviel“ lud der Verein
Sicheres Tirol gemeinsam mit der Landespolizei
Verkehrsabteilung zu einer Auftaktveranstaltung „Kind und
Verkehr“ am Montag, den 22.10.2007 um 10:00 Uhr in die
Volksschule Saggen (Siebererstraße) in Innsbruck ein.
Die Polizei und Tirols Volksschulen sind laufend bemüht, durch
entsprechende Verkehrsschulungen den jüngsten
VerkehrsteilnehmerInnen das richtige Verhalten auf öffentlichen
Verkehrsflächen beizubringen.
Im Zuge eines praxisnahen Verkehrsunterrichtes übergab der
Verein Sicheres Tirol Herrn Major Günther Salzmann vom
Landesverkehrskommando symbolisch ein Exemplar des vom
Verein Sicheres Tirol herausgegebenen Informationsbüchleins
zum Thema „Kind und Verkehr – Sicherheit im Straßenverkehr“.
Insgesamt wurden dem Landeverkehrskommando für den
Verkehrsunterricht an Tirols Volksschulen 7.850 Büchlein übermittelt. Diese Büchlein im Pixiformat sollen den Kindern
durch lustige, anschauliche Comics Gefahren im Straßenverkehr
kindgerecht bewusst machen und Lehrer aber besonders Eltern
bei ihren Erklärungen textlich unterstützen.
Die Büchlein werden in diesem Schuljahr von der Polizei in ganz
Tirol im Zuge des Verkehrserziehungsunterrichtes an alle 7.850
Erstklässler kostenlos verteilt.
10. Sept. - 03. Okt. 2007: Verteilung von Sicherheitswesten an Tirols KindergÄrten
Auftaktveranstaltung Bezirk Innsbruck Stadt am 10.09.07 beim Tiroler Sozialdienst mit Landeshauptmann DDr. Herwig van Staa, Stadträtin Mag. Oppitz-Plörer und Dir. Franz Mair (TIROLER) Foto: Johannes Frischmann
Auftaktveranstaltung Bezirk Schwaz in Strass im Zillertal am 13.09.07
Auftaktveranstaltung Bezirk Innsbruck-Land/West
in Völs im Gemeindekindergarten
Peter-Siegmair-Straße am 17.09.07
Der Verein Sicheres Tirol hat im Zuge des EU-Interreg-III–A-
Projektes Kindersicherheit in Tirol“ auch heuer wieder ein
Teilprojekt ausgearbeitet, das sich mit der Sicherheit von
Kindergartenkindern im Straßenverkehr befasst.
17.500 Kindergartenkinder in Tirol wurden mit Schutzwesten
ausgestattet.
Bei der Auftaktveranstaltung in Innsbruck am 10.09.2007 durfte
der Verein Sicheres Tirol unter anderem LH DDr. Herwig van
Staa, Stadträtin Mag. Christine Oppitz-Plörer, Dir. Mag. Franz
Mair (TIROLER), Kurt Zimmermann (HYPO-Bank), Landesverkehrs-
Kdt. Markus Widmann, GR Andreas Wanker sowie die beiden
Kindergarteninspektorinnen Frau Mag. Michaela Hutz und Frau
Barbara Raithmayr begrüßen.
Bei den nachfolgenden Veranstaltungen in allen Bezirken Tirols
bis zum 3.10.2007 wurden auch die jeweiligen
Bezirkshauptmänner, Bezirkspolizeikommandanten sowie die
Bürgermeister der Gemeinden eingeladen.
Die Schutzwesten verbleiben in den Kindergärten und werden
bei geschlossenem Ausgang der Kinder verwendet.
Indem die jüngsten unserer Gesellschaft durch das Tragen der
Kinderschutzwesten eine Vorbildfunktion einnehmen, erhofft
sich der Verein Sicheres Tirol eine vertiefende Bewusstseinsbildung bei den Eltern zu erreichen, sodass auch die Schulkinder
von den Eltern angehalten werden, Schutzwesten zum eigenen
Schutz zu tragen.
Dem Verein Sicheres Tirol ist es ein großes Anliegen, die
Schwächsten unserer Gesellschaft zu schützen.
3. Juli 2007: Kindersicherheitstag in Kitzbühel
Kindersicherheitstag in Kitzbühel am 03.07.07
Der Verein Sicheres Tirol veranstaltete am Dienstag, den 3. Juli 2007 gemeinsam mit den Notruforganisationen einen Kindersicherheitstag, an dem 362 Kinder mit den Lehrpersonen der VS Kitzbühel und der VS Reith bei Kitzbühel teilnahmen. Rudi Warzilk (Präsident des Vereins) und Sieglinde Schneider (Vizepräsidentin des Vereins) freuten sich, unter den zahlreichen Gästen folgende Personen begrüßen zu dürfen:
Bezirkshauptmann Hofrat Dr. Chistof Hochenegg
Bürgermeister Dr. Klaus Winkler (Gemeinde Kitzbühel)
Major Martin Reisenzein (Stellv. Bezirkspolizeikommando Kitzbühel)
Kommandant Hermann Wallensteiner (Landespolizeikommando)
Bei dieser Großveranstaltung wurden die Kinder auf spieler-ische Weise mit den verschiedenen Organisationen rund um die Sicherheit vertraut gemacht. Weiters vermittelte die Veranstaltung die Arbeit der Rettung und wie man sich in einem plötzlich auftretenden Notfall richtig verhält. Auch die Einsatzbereiche der Polizei und Feuerwehr sowie des Einsatzkommandos COBRA wurden den Schülern durch lebensnahe Situationen vorgeführt. Die Arbeit der Polizeihunde gehörte genauso zum Programm wie der ÖAMTC-Unfall-Gurteschlitten und die Präsentation des ÖAMTC-Notarzthub-schraubers Christophorus 4. Viel Spaß bereitete den Kindern auch die Präsentation der beiden Hundeführer Ernst Hechenberger und Adi Englacher, die ihre Arbeit mit den Hunden vorstellten.
Juni 2007: Wohnungsübergabe in Völs
Dr. Christoph Moser, Sieglinde Schneider,
Rudi Warzilek, Dr. Elisabeth Zanon,
DI Csaba Dregelyvari und Mag. Adelheid Knitel beim Tag der offenen Tür am 22.06.2007 in Völs
In der Aflingerstraße in Völs hat der Verein Sicheres Tirol gemeinsam mit der TIGEWOSI ein in Österreich und der EU bisher einzigartiges Konzept verwirklicht. Auf einem rund 1.900 m² großen Grundstück sind in einem viergeschossigen Baukörper 18 Mietwohnungen zu 2-4 Zimmern mit Balkon und Tiefgarage untergebracht. Zur Anlage gehören auch Grünflächen, ein Kinderspielplatz und eine Apotheke. Das Gebäude wurde nach strengsten Richtlinien erbaut. So besitzt das neue Gebäude z. B. geradläufige, rutschfeste Treppen, einen eigenen Handlauf für Kinder und geschlossene Geländerkonstruktionen. Alle Zimmer sind mit Rauchmeldern, Spezialsteckdosen und Fenstersicherungen zur Kindersicherheit ausgestattet. Zudem wurde auf eine senioren- bzw. behindertengerechte Ausführung Bedacht genommen (z. B. Rollstuhlrampen, barrierefreies Bad durch ausbaubare Trennwand u.v.m.)
Noch vor der offiziellen Schlüsselübergabe an die Mieter organisierten der Verein Sicheres Tirol und die TIGEWOSI am 22. Juni 2007 einen „Tag der offenen Tür“. In Anwesenheit von LHStv. Dr. Elisabeth Zanon, BM Dr. Josef Vantsch, DI Csaba Dregelyvari, Geschäftsführer der TIGEWOSI, Sieglinde Schneider und Dr. Christoph Moser (Vizepräsidenten des Vereins Sicheres Tirol), Mag. Adelheid Knitel (Apothekerin) und zahlreichen Vertretern der Medien, betonte Rudi Warzilek, Präsident des Vereines Sicheres Tirol, nochmals das Ziel dieses Pionierprojektes: „Wir wollen die Bedeutung und Notwendigkeit solcher Vorkehrungen, die die Unfallhäufigkeit im Wohnbereich vom Kind bis zum Senior zu verringern, in der Öffentlichkeit immer mehr bewusst machen. Denn wer rechtzeitig plant, spart, da im Falle von Gebrechlichkeit, Krankheit oder Invalidität ein Verbleib in den eigenen vier Wänden ohne besondere Erschwernisse und unter geringen finanziellen Aufwendungen infolge einer Anpassung des Wohnraumes möglich ist.“
Die Mieter, denen am 26. Juni die Schlüssel ausgehändigt wurden, können somit beruhigt in eine lange „Wohn-Zukunft“ blicken.
Mehr Infos finden Sie unter: Projekte/Bauen und Wohnen/Bauen für Generationen.
Verein Sicheres Tirol, Bewusstseinsbildung zur Vermeidung von Unfällen in allen Lebensbereichen