| |
| PrÄsentation des Ratgebers für ein selbstÄndiges und unfallfreies Wohnen |
|
Der Verein Sicheres Tirol präsentierte gemeinsam mit Herrn Dr. Ludwig Gruber (Oberarzt KH Hochzirl und Vorstandsvorsitzender avomed) und Frau Agnes Dworak (Sozial- und Gesundheitssprengel Hall) den neu erschienenen Ratgeber für ein selbständiges und unfallfreies Wohnen.
Die Gefahrenquelle Wohnung – Unfallrisiko im eigenen Heim Die meisten Unfälle geschehen durch Stolpern, Stürzen, Ausrutschen und Stiegensteigen. Sie sind häufig mit schweren Folgen verbunden.
Die jahrelange Erfahrung des Vereins Sicheres Tirol zur Schaffung von sicheren und barrierefreien Wohnungen wurde nun unter Einbindung der einzelnen mobilen Sozial- und Gesundheitsorganisationen von Tirol im neu erschienenen „Ratgeber für ein selbständiges und unfallfreies Wohnen“ gebündelt.
Besonders bei älteren Menschen besteht die Gefahr, sich zu verletzten – ein Drittel aller Stürze (in Tirol passieren jährlich über 40.000 Unfälle im Wohn- und Freizeitbereich, von denen rund 15.000 stationär behandelt werden müssen) endet mit Knochenbrüchen. Herumliegende Gegenstände und Kabel können schnell zur Stolperfalle werden. Besonders bei bestehender Mobilität der einzelnen Personen wird die Aufklärungsarbeit nicht immer ernst genug genommen, da vom Einzelnen vorwiegend keine unmittelbare Notwendigkeit zu verbesserten Sicherheits-vorkehrungen gesehen werden. „Nach dem Motto mir kann nichts passieren. Ein großer Irrglaube, wie sich leider nach dem Unfall immer wieder herausstellt“, appelliert Präsident Rudi Warzilek an die Vernunft rechtzeitig vorzusorgen.
„Im Jahr 2006 wurden alleine im KH Hochzirl 224 und 2007 247 Oberschenkelhalsbrüche medizinisch, d.h. operativ versorgt“, erklärt Dr. Ludwig Gruber, Oberarzt im KH Hochzirl und Vorstandsvorsitzender des Vereins avomed. Die Tendenz 2008 ist weiterhin steigend. Die Vermeidung von Sturzunfällen ist auch aus volkswirtschaftlicher Sicht zu begrüßen, denn die durchschnittliche Belegzeit bei einer Oberschenkelhalsfraktur beträgt mindestens 20 Tage, die Nachbetreuung nicht mitgerechnet.
In dem neu präsentierten „Ratgeber für ein selbständiges und unfallfreies Wohnen“ wird ganz besonders auf die Gefahren aufmerksam gemacht, die im Wohnbereich lauern. Auf diese will der Verein Sicheres Tirol aufmerksam machen und gleichzeitig Informationen und Tipps geben , wie diese durch einfache und zielgerichtet Maßnahmen vermieden werden können.
„Der Ratgeber soll nicht nur für das betreuende Personal der mobilen Sozial- und Pflegedienste eine wertvolle Hilfestellung bieten sondern gerade auch den Betroffenen und deren Angehörigen“, blickt Frau Dworak auf ihre 30-jährige Erfahrung als Obfrau des Sozial- und Gesundheitssprengel Hall zurück.
Jeder Unfall ist einer zuviel!
|
| Kind & Verkehr - Jeder Unfall ist einer zuviel |


Bildtext: (v.l.n.r) LSI Dr. Reinhard Wöll, Vizepräsidentin des Vereins Sicheres Tirol Sieglinde Schneider, Oberst Markus Widmann, Direktorin Mag. a Alexandria Bott, G.Insp. Michael Pfeifenberger , LH Günther Platter, Abt. Insp. Walter Schneider, Präsident des LSR für Tirol Dr. Erwin Koler, Präsident des Vereins Sicheres Tirol Rudi Warzilek und Erstklässler der VS Franz-Fischer Straße in Wilten.
|
Nach dem Motto „Jeder Unfall ist einer zuviel“ veranstaltete der Verein Sicheres Tirol gemeinsam mit dem Landeshauptmann von Tirol Günther Platter und dem Landespolizeiverkehrs-kommando Tirol heute die Auftaktveranstaltung mit der Klasse 1b der Fischerschule an der Kreuzung Franz-Fischer Straße / Speckbacherstraße.
Im Strassenverkehr lauern große Gefahren fÜr die Kinder
Im Jahr 2007 wurden in Tirol 35 Schulkinder am Schulweg verletzt. Im Jahr 2000 betrug die Zahl noch 65. Es gab vom 1.1.2000 bis 31.3.2008 österreichweit 4.182 (davon 26 tödliche) Unfälle mit Kindern auf Schulwegen (Quelle VCÖ). In Tirol gab es in diesem Zeitraum immerhin 446 Unfälle mit Kindern.
Jeder Unfall ist einer zuviel
„Jeder Unfall ist einer zuviel“, erklärt Rudi Warzilek, Präsident des Vereins Sicheres Tirol. „Verkehrserziehung ist ein zentrales Thema. Kinder sind die schwächsten Verkehrsteilnehmer und bedürfen daher besonderen Schutz“.
- Sie sind unerfahren,
- handeln meist spontan,
- lassen sich leicht ablenken,
- reagieren unsicher bzw. verzögert
- und überschätzen sich selbst.
PrÄsident Rudi Warzilek und VizeprÄsidentin Sieglinde Schneider appellieren daher an die Eltern
„Verkehrserziehung kann nicht alleine von der Schule oder der Polizei geleistet werden. Verkehrserziehung liegt besonders auch in der Verantwortung der Eltern.“
Nachhaltige Verkehrserziehung für TafelklÄssler
Das Büchlein „Kind & Verkehr – Sicherheit im Straßenverkehr“, das vom Verein Sicheres Tirol 2005 erstmalig herausgegeben wurde, ist im Rahmen des jährlichen Verkehrserziehungs-unterrichtes von der Polizei an bereits 40.000 Vorschüler und Erstklässler verteilt worden.
In diesem Schuljahr erhalten 7.987 Erstklässler in Tirol wieder kostenlos das äußerst begehrte Büchlein im Pixi-Format. Sie dienen als Ergänzung zur Verkehrserziehung, sollen aber auch Zuhause als Wiederholung des dort Erlernten verwendet werden.
|
| 2. Juli 2008: Kindersicherheitstag in Lienz |
|
Bei herrlichem Sonnenschein veranstaltete der Verein Sicheres Tirol am Mittwoch, dem 2. Juli 2008 in Kooperation mit den Notruforganisationen einen Kindersicherheitstag, an dem ca. 430 Kinder mit den Lehrpersonen der Volksschulen Lienz-Nord, Lienz-Süd und Michael-Gamper-Lienz teilnahmen.
Rudi Warzilek (Präsident des Vereins) und Sieglinde Schneider (Vizepräsidentin des Vereins) freuten sich, unter den zahlreichen Gästen folgende Personen begrüßen zu dürfen:
- Bürgermeister von Lienz Dr. Johannes Hibler
- Bezirksschulinspektor Mag. Dr. Horst Hafele
- Direktor-Stellvertreterin Elisabeth Goller von der VolksschuleLienz-Nord
- Direktorin Ingrid Tegescher von der Volksschule Lienz-Süd
- Direktor Oswald Blassnig von der Volksschule Michael Gamper Lienz
430 Kinder hatten einen Vormittag lang Gelegenheit, den Einsatz-kommandos bei verschiedenen Vorführungen über die Schulter zu schauen. Interessantes über die Arbeit der Rettung erfuhren sie beim Notarzteinsatzfahrzeug des Roten Kreuzes, wo sie auch ins Innere des „mobilen Krankenhauses“ blicken durften. Die Polizei ließ die interessierten SchülerInnen der drei Lienzer Volksschulen auf ihren Motorrädern sitzen und erklärte ihnen die Funktionsweise von Alkomat und Lasergeschwindigkeitsmessgerät. Bei der Feuerwehr durften sie selbst mit Kübelspritzen das Löschen üben, ein Feuerwehrauto von innen bestaunen und die große Korbdrehleiter bewundern. Begeistert waren die jungen Zuseher vom Notarzthubschrauber Christopherus 7 des ÖAMTC und dem Unfall-Gurteschlitten, in dem sie die Wichtigkeit des Gurtes bei einem leichten Autounfall hautnah miterleben konnten. Außerdem zeigten die Hundeführer Rudolf Petutschnig und Adi Englacher mit ihren geschulten Hunden den Kindern den sicheren Umgang mit den Hunden. Was Polizeihunde alles können müssen demonstrierte ein paar Stationen weiter ein Einsatzhund der Polizei.
„Den Kindern der drei Volksschulen in Lienz hat dieser Tag sichtlich Spaß bereitet“ freuten sich die Initiatoren des Vereins Sicheres Tirol Präsident Rudi Warzilek und Vizepräsidentin Sieglinde Schneider. „Besonders wichtig war uns aber, dass die VolksschülerInnen etwas über die Arbeit der Notruforganisationen lernen. Den Kindern wurde vor allem auch das richtige Verhalten in Gefahrensituationen vermittelt und die oft unterschätzten Gefahren bewusst gemacht,“ betont Rudi Warzilek.
„Kinder lernen spielend“ ergänzt Vizepäsidentin Sieglinde Schneider, „gerade deshalb glauben wir, dass wir mit dieser Aktion mehr erreichen, als mit trockener Theorie!“
Der Verein Sicheres Tirol bedankt sich bei allen Mitwirkenden von der Polizei Lienz, dem Roten Kreuz Lienz, der Feuerwehr Lienz, dem ÖAMTC – Außenstelle Lienz sowie bei den Hundeführern Adi Englacher und Rudi Petutschnig für die ausgezeichnete Zusammenarbeit, ohne die ein Gelingen dieser Großveranstaltung nicht möglich gewesen wäre.
|
MÄrz. 2008: EU-Abschlussbericht:
Barrierefreies Bauen und Wohnen für Generationen und Kindersicherheit in Tirol |
|
Jeder Unfall ist einer zuviel!
Die Themen "Barrierefreiheit" und "barrierefreies Umfeld" erfahren vor dem Hintergrund des demografischen Wandels eine wachsende Bedeutung. Dieser Wandel wird die Anforderungen an die Gestaltung unserer Häuser und Wohnungen stetig verändern. Das Prinzip desbarrierefreien Wohnen und Bauens ist in diesem Zusammenhang ein
entscheidender Schritt zu einer nachhaltigen Zukunftsentwicklung, die die Lebensqualität verbessert. Bereits vor mehr als zwanzig Jahren wurde das barrierefreie Bauen und Wohnen in politischen und fachlichen Diskussionen in Tirol thematisiert. Im Hinblick auf die nicht absehbaren Belastungen, die die Tiroler für das Wohnen inklusive Betriebskosten treffen, brachten die Debatten nicht den gewünschten Erfolg. Durch die beiden umgesetzten Projekte hat der Verein Sicheres Tirol eindeutig und klar bewiesen, dass keine nennenswerte Verteuerung erfolgt.
Der aufgrund einer Entschließung des Tiroler Landtages im Jahr 1999 gegründete gemeinnützige Verein Sicheres Tirol hat durch seine zahlreichen landesweiten Projekte immer wieder maßgebliche Akzente zur Unfallreduzierung speziell im Wohn-, Freizeit- und Sportbereich gesetzt. Als ein wesentlicher Meilenstein in der Vereinsgeschichte gilt das für den Zeitraum von 2005 bis Ende 2007 vom Land Tirol an den Verein Sicheres Tirol als Projektträger übertragene EU-Interreg III-A Projekt "Kindersicherheit in Tirol" mit den zwei umfangreichen Teilbereichen "Barrierefreies Bauen für Generationen" und "Kindersicheres Tirol". Der vorliegende umfassende Abschlussbericht beinhaltet die durch drei Jahre hindurch mühevoll erarbeitete Projekttätigkeit. Diese soll bei deren Umsetzung einen wesentlichen Beitrag für mehr Sicherheit zum Wohle aller BürgerInnen in unserem Land bringen. An dieser Stelle danke ich unseren Projektpartnern "Große schützen Kleine - Kärnten" und der Provinz Belluno für die ausgezeichnete Zusammenarbeit und dem Land Tirol als Hauptsponsor für das dem Verein Sicheres Tirol entgegengebrachte Vertrauen. Wir danken allen Sponsoren, die mit ihrem Logo im Bericht vertreten sind und unsere Arbeit finanziell unterstützt haben. Unser Dank gilt auch der TIGEWOSI für die bauliche Umsetzung des Wohnobjektes in Völs, sowie allen jenen, die einen Beitrag zur Realisierung des Gesamt-EU-Projektes geleistet haben.
Ihr Rudi Warzilek
Präsident Verein Sicheres Tirol
|
| 22.Okt. 2007: Nachhaltige Verkehrserziehung für TafelklÄssler |

Büchlein „Kind und Verkehr – Sicherheit im Straßenverkehr“ im Pixiformat.
Insgesamt stellte der Verein Sicheres Tirol
der Landespolizei-Verkehrsabteilung 7.850 Exemplare für die Verkehrserziehung an
Tirols Volksschulen zur Verfügung.

Sieglinde Schneider (Vizepräsidentin Verein
Sicheres Tirol), Rudi Warzilek (Präsident Verein
Sicheres Tirol) und Major Günther Salzmann (Landespolizei-Verkehrsabteilung) bei der
Übergabe des Büchleins
„Kind und Verkehr –
Sicherheit im Straßenverkehr“. |
Nach dem Motto „Jeder Unfall ist einer zuviel“ lud der Verein
Sicheres Tirol gemeinsam mit der Landespolizei-
Verkehrsabteilung zu einer Auftaktveranstaltung „Kind und
Verkehr“ am Montag, den 22.10.2007 um 10:00 Uhr in die
Volksschule Saggen (Siebererstraße) in Innsbruck ein.
Die Polizei und Tirols Volksschulen sind laufend bemüht, durch
entsprechende Verkehrsschulungen den jüngsten
VerkehrsteilnehmerInnen das richtige Verhalten auf öffentlichen
Verkehrsflächen beizubringen.
Im Zuge eines praxisnahen Verkehrsunterrichtes übergab der
Verein Sicheres Tirol Herrn Major Günther Salzmann vom
Landesverkehrskommando symbolisch ein Exemplar des vom
Verein Sicheres Tirol herausgegebenen Informationsbüchleins
zum Thema „Kind und Verkehr – Sicherheit im Straßenverkehr“.
Insgesamt wurden dem Landeverkehrskommando für den
Verkehrsunterricht an Tirols Volksschulen 7.850 Büchlein
übermittelt. Diese Büchlein im Pixiformat sollen den Kindern
durch lustige, anschauliche Comics Gefahren im Straßenverkehr
kindgerecht bewusst machen und Lehrer aber besonders Eltern
bei ihren Erklärungen textlich unterstützen.
Die Büchlein werden in diesem Schuljahr von der Polizei in ganz
Tirol im Zuge des Verkehrserziehungsunterrichtes an alle 7.850
Erstklässler kostenlos verteilt.
|
| 10. Sept. - 03. Okt. 2007: Verteilung von Sicherheitswesten an Tirols KindergÄrten |
|
Der Verein Sicheres Tirol hat im Zuge des EU-Interreg-III–A-
Projektes „Kindersicherheit in Tirol“ auch heuer wieder ein
Teilprojekt ausgearbeitet, das sich mit der Sicherheit von
Kindergartenkindern im Straßenverkehr befasst.
17.500 Kindergartenkinder in Tirol wurden mit Schutzwesten
ausgestattet.
Bei der Auftaktveranstaltung in Innsbruck am 10.09.2007 durfte
der Verein Sicheres Tirol unter anderem LH DDr. Herwig van
Staa, Stadträtin Mag. Christine Oppitz-Plörer, Dir. Mag. Franz
Mair (TIROLER), Kurt Zimmermann (HYPO-Bank), Landesverkehrs-
Kdt. Markus Widmann, GR Andreas Wanker sowie die beiden
Kindergarteninspektorinnen Frau Mag. Michaela Hutz und Frau
Barbara Raithmayr begrüßen.
Bei den nachfolgenden Veranstaltungen in allen Bezirken Tirols
bis zum 3.10.2007 wurden auch die jeweiligen
Bezirkshauptmänner, Bezirkspolizeikommandanten sowie die
Bürgermeister der Gemeinden eingeladen.
Die Schutzwesten verbleiben in den Kindergärten und werden
bei geschlossenem Ausgang der Kinder verwendet.
Indem die jüngsten unserer Gesellschaft durch das Tragen der
Kinderschutzwesten eine Vorbildfunktion einnehmen, erhofft
sich der Verein Sicheres Tirol eine vertiefende Bewusstseins-
bildung bei den Eltern zu erreichen, sodass auch die Schulkinder
von den Eltern angehalten werden, Schutzwesten zum eigenen
Schutz zu tragen.
Dem Verein Sicheres Tirol ist es ein großes Anliegen, die
Schwächsten unserer Gesellschaft zu schützen.
|
| 3. Juli 2007: Kindersicherheitstag in Kitzbühel |
Kindersicherheitstag in Kitzbühel am 03.07.07
|
Der Verein Sicheres Tirol veranstaltete am Dienstag, den 3. Juli 2007 gemeinsam mit den Notruforganisationen einen Kindersicherheitstag, an dem 362 Kinder mit den Lehrpersonen der VS Kitzbühel und der VS Reith bei Kitzbühel teilnahmen. Rudi Warzilk (Präsident des Vereins) und Sieglinde Schneider (Vizepräsidentin des Vereins) freuten sich, unter den zahlreichen Gästen folgende Personen begrüßen zu dürfen:
-
Bezirkshauptmann Hofrat Dr. Chistof Hochenegg
-
Bürgermeister Dr. Klaus Winkler (Gemeinde Kitzbühel)
-
Bürgermeister Stefan Jöchl (Gemeinde Reith)
-
Bezirksschulinspektor Georg Scharnagl
-
Oberschulrat Direktor Fanz Nindl (HS Kitzbühel)
-
Direktorin Maria-Luise Brandstätter (VS Kitzbühel)
-
Direktorin Regina Riser (VS Reith)
-
Major Martin Reisenzein
(Stellv. Bezirkspolizeikommando Kitzbühel)
-
Kommandant Hermann Wallensteiner (Landespolizeikommando)
Bei dieser Großveranstaltung wurden die Kinder auf spieler-ische Weise mit den verschiedenen Organisationen rund um die Sicherheit vertraut gemacht. Weiters vermittelte die Veranstaltung die Arbeit der Rettung und wie man sich in einem plötzlich auftretenden Notfall richtig verhält. Auch die Einsatzbereiche der Polizei und Feuerwehr sowie des Einsatzkommandos COBRA wurden den Schülern durch lebensnahe Situationen vorgeführt. Die Arbeit der Polizeihunde gehörte genauso zum Programm wie der ÖAMTC-Unfall-Gurteschlitten und die Präsentation des ÖAMTC-Notarzthub-schraubers Christophorus 4. Viel Spaß bereitete den Kindern auch die Präsentation der beiden Hundeführer Ernst Hechenberger und Adi Englacher, die ihre Arbeit mit den Hunden vorstellten.
|
|
| Juni 2007: Wohnungsübergabe in Völs |

Dr. Christoph Moser, Sieglinde Schneider,
Rudi Warzilek, Dr. Elisabeth Zanon,
DI Csaba Dregelyvari und Mag. Adelheid Knitel beim Tag der offenen Tür am 22.06.2007 in Völs |
In der Aflingerstraße in Völs hat der Verein Sicheres Tirol gemeinsam mit der TIGEWOSI ein in Österreich und der EU bisher einzigartiges Konzept verwirklicht. Auf einem rund 1.900 m² großen Grundstück sind in einem viergeschossigen Baukörper 18 Mietwohnungen zu 2-4 Zimmern mit Balkon und Tiefgarage untergebracht. Zur Anlage gehören auch Grünflächen, ein Kinderspielplatz und eine Apotheke. Das Gebäude wurde nach strengsten Richtlinien erbaut. So besitzt das neue Gebäude z. B. geradläufige, rutschfeste Treppen, einen eigenen Handlauf für Kinder und geschlossene Geländerkonstruktionen. Alle Zimmer sind mit Rauchmeldern, Spezialsteckdosen und Fenstersicherungen zur Kindersicherheit ausgestattet. Zudem wurde auf eine senioren- bzw. behindertengerechte Ausführung Bedacht genommen (z. B. Rollstuhlrampen, barrierefreies Bad durch ausbaubare Trennwand u.v.m.)
Noch vor der offiziellen Schlüsselübergabe an die Mieter organisierten der Verein Sicheres Tirol und die TIGEWOSI am 22. Juni 2007 einen „Tag der offenen Tür“. In Anwesenheit von LHStv. Dr. Elisabeth Zanon, BM Dr. Josef Vantsch, DI Csaba Dregelyvari, Geschäftsführer der TIGEWOSI, Sieglinde Schneider und Dr. Christoph Moser (Vizepräsidenten des Vereins Sicheres Tirol), Mag. Adelheid Knitel (Apothekerin) und zahlreichen Vertretern der Medien, betonte Rudi Warzilek, Präsident des Vereines Sicheres Tirol, nochmals das Ziel dieses Pionierprojektes: „Wir wollen die Bedeutung und Notwendigkeit solcher Vorkehrungen, die die Unfallhäufigkeit im Wohnbereich vom Kind bis zum Senior zu verringern, in der Öffentlichkeit immer mehr bewusst machen. Denn wer rechtzeitig plant, spart, da im Falle von Gebrechlichkeit, Krankheit oder Invalidität ein Verbleib in den eigenen vier Wänden ohne besondere Erschwernisse und unter geringen finanziellen Aufwendungen infolge einer Anpassung des Wohnraumes möglich ist.“
Die Mieter, denen am 26. Juni die Schlüssel ausgehändigt wurden, können somit beruhigt in eine lange „Wohn-Zukunft“ blicken.
Mehr Infos finden Sie unter: Projekte/Bauen und Wohnen/Bauen für Generationen. |
|
|